vorarlberg.at · Wirtschaft · Wirtschaftspolitische Untersuchungen
Ausgehend von den Zielen des Nationalen Aktionsplanes für Beschäftigung wird der BPV als neue Form der Zusammenarbeit zwischen Akteuren auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene geschaffen bzw. ausgebaut. Paktpartner sind das Land Vorarlberg, die Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer, die Industriellenvereinigung, der ÖGB, das Arbeitsmarktservice, das Bundessozialamt und der Vorarlberger Gemeindeverband. Die Sozialpartner beschäftigen sich mit Fragen der künftigen Anforderungen an den Arbeitsmarkt und das Qualifizierungsniveau der Beschäftigten in der Vorarlberger Wirtschaft. Die im Rahmen des BPV durchgeführten Projekte werden aus Mitteln des Bundes (54 Prozent) und der EU (46 Prozent) unterstützt. Der jährliche Budgetrahmen liegt bei rund zwei Millionen Schilling (145.000 Euro).
Möglichkeiten zur Sicherung des Arbeitskräftepotenzials
Obwohl derzeit konjunkturbedingt die Arbeitslosigkeit wieder leicht ansteigt, ist weiterhin ein fehlendes Potential an qualifizierten Fachkräften zu verzeichnen. Daran wird sich auf Grund der demografischen Entwicklung sowie bei einem Anhalten der derzeitigen Trends im Bildungsverhalten in den nächsten Jahren nichts Wesentliches ändern.
Für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg ist der Fachkräftemangel in zunehmendem Maße ein Entwicklungshemmnis. Um dem Rechnung zu tragen, wurde die Prognos-Studie in Auftrag gegeben. Neben einer Analyse der derzeitigen Situation war es vor allem auch Aufgabe, im Zusammenwirken mit den Partnern des BPV Strategien und Maßnahmen zur Sicherung des Arbeitskräftepotentials zu entwickeln. Die Ergebnisse der Untersuchung beinhalten kurz gesagt:
Die Untersuchung ist für die weitere Arbeit des BPV deshalb von essentieller Bedeutung, da die erhaltenen Ergebnisse und Verbesserungsvorschläge die Basis für die kommenden Arbeitsprogramme des Paktes darstellen.
Hauptzielgruppen: Frauen und ältere Arbeitnehmer
Zur weiteren Vorgangsweise: Die Sozialpartner haben sich im Rahmen des BPV darauf verständigt, sich insbesondere mit den zwei Hauptzielgruppen "Frauen" und "Ältere Arbeitnehmer" intensiver auseinanderzusetzen. Zu diesem Zweck sollen zwei sozialpartnerschaftlich besetzte Arbeitsgruppen gebildet werden mit der Zielsetzung, mögliche Defizite in Vorarlberg in diesen Bereichen aufzuzeigen und die in der Studie enthaltenen Maßnahmenvorschläge und Bench-Mark-Beispiele auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen.
Download:
Prognos-Studie Arbeitsmarkt Endbericht 2001 (1.7 MB)
Prognos-Studie Arbeitsmarkt Kurzfassung 2001 (23 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme