1327 richtete Graf Hugo für den Dienst am Dreikönigsaltar in der Bregenzer Pfarrkirche St. Gallus eine eigene Kaplanei ein, 1463 stifteten Johannes vom Bach und seine Frau Margarethe Leberin mit dieser Urkunde eine zweite Messpfründe.
Während der Fasnacht 1760 gründeten Beamte und Priester der Reichsgrafschaft Hohenems eine launige Fasnachtssgesellschaft. Das Gründungsdokument legten sie als normales Aktenstück der Herrschaftsverwaltung ab.
Beichtregister katholischer Pfarreien sind heute wertvolle familien-, namen- und sozialgeschichtliche Quellen. Zu den ältesten erhaltenen Unterlagen dieser Art in Vorarlberg zählen die beiden St. Gallenkircher Beichtregister von 1610 und 1613.
Ein Geschäftsbrief aus Paris belegt den schwunghaften Handel mit Resonanzholz, den der Bezauer Küfer und Gemeindevorsteher Johann Jakob Dünser (1816 bis 1880) ab den 1850er Jahren betrieb.
1332 erlangten die Silbertaler in Avignon einen Ablassbrief. Er garantierte die Sündenvergebung und sollte als Instrument zur Finanzierung des Kirchenbaus dienen.
1819 wurden die Vorarlberger Behörden angewiesen, Wallfahrten nach Einsiedeln zu unterbinden. 1827 trug die St. Galler Kantonsregierung ihren Beamten auf, Pilger ohne Reisepapiere zurückzuweisen oder über die Grenze abzuschieben.
Cordoba 1978. Österreich schickt Deutschland nach Hause. Bei der Landesregierung in Bregenz laufen bereits die Vorbereitungen, Bruno Pezzey mit dem Sportehrenzeichen in Gold auszuzeichen.